Bella Italia! – Fünf Tage Gardasee, Verona und ganz viel „Dolce Vita“

Bella Italia! – Fünf Tage Gardasee, Verona und ganz viel „Dolce Vita“

Pizza, Pasta, Achterbahnen und jede Menge gute Laune: Für unsere Schülerinnen und Schüler ging es von Montag bis Freitag auf große Fahrt nach Italien. Ziel war das Camp San Benedetto am Gardasee – und bereits die Anreise stellte die erste kleine Herausforderung dar: Mit zwei Reisebussen und rund zehn Stunden Fahrt vor uns hieß es erst einmal: Andiamo!  

Montag: Benvenuti am Gardasee!

Nach einer langen Busfahrt – inklusive der vermutlich hundertsten Frage „Wie lange dauert’s noch?“ – war es endlich geschafft: Gardasee in Sicht!

Im Camp angekommen, wurden zunächst die Mobilheime bezogen. Wer schläft wo? Wer bekommt welches Bett? Und vor allem: Wer hat eigentlich die Snacks? Nachdem diese wichtigen organisatorischen Fragen geklärt waren, konnten die ersten Eindrücke gesammelt werden.

Bei einer kleinen Wanderung erkundeten wir die Umgebung und genossen zum ersten Mal den Blick auf den Gardasee. Spätestens jetzt war klar: Die zehn Stunden Busfahrt hatten sich gelohnt. La vita è bella!

Dienstag: Bardolino – Aussicht, Pizza und Gelato

Am Dienstag hieß es: Wanderschuhe an und los! Unser Ziel war zunächst ein Aussichtspunkt oberhalb von Bardolino. Natürlich geht es zu einem Aussichtspunkt grundsätzlich bergauf – eine Tatsache, die bei manchen Teilnehmern durchaus für spontane Begeisterungsstürme sorgte.   

Oben angekommen, entschädigte der Blick über den Gardasee aber für jeden einzelnen Höhenmeter.

Anschließend ging es hinunter nach Bardolino. Dort stand italienische Kultur auf dem Programm – und die lässt sich bekanntlich besonders gut mit Shopping, Pizza und Gelato kennenlernen.

Die Schülerinnen und Schüler durften das Städtchen in Gruppen erkunden, durch die Gassen schlendern, Souvenirs kaufen und die italienische Küche testen. Pizza? Natürlich. Eis? Selbstverständlich. Noch ein Eis? Rein wissenschaftlich betrachtet musste schließlich überprüft werden, ob wirklich alle Sorten gleich gut schmecken.

Molto bene!

Mittwoch: Verona – Stadtrallye mit Ferrari-Sound   

Am Mittwoch wartete mit Verona das nächste Highlight auf uns. Mithilfe einer digitalen Stadtrallye erkundeten die Schülerinnen und Schüler die berühmte italienische Stadt und kamen dabei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Und Verona hatte an diesem Tag einiges zu bieten: Zusätzlich fand ein Wochenmarkt statt – und als wäre das noch nicht genug, sorgte auch eine Ferrari-Veranstaltung für ordentlich italienisches Flair.

Nach der Stadtrallye hieß es schließlich: einfach treiben lassen! Durch die Gassen schlendern, kleine Geschäfte entdecken und natürlich wieder die eine oder andere italienische Köstlichkeit probieren.

Denn wir wollten Italien schließlich mit allen Sinnen kennenlernen.    

Donnerstag: Gardaland – jetzt wird’s wild!   

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des wohl am meisten erwarteten Programmpunkts: Gardaland!

Achterbahnen, Fahrgeschäfte und jede Menge Adrenalin warteten auf uns. Während einige gar nicht genug bekommen konnten und von einer Achterbahn direkt zur nächsten sprinteten, dürften andere bereits nach der ersten rasanten Fahrt kurz darüber nachgedacht haben, ob ein gemütliches italienisches Café nicht ebenfalls eine sehr schöne Attraktion wäre.

Es wurde gelacht, geschrien und gefahren, was das Zeug hielt. Für viele war dieser Tag sicherlich das absolute Highlight der Woche.

Und abends? Gemeinschaft statt Langeweile!

Doch auch nach den Tagesausflügen war noch lange nicht Schluss.

Bei Fußball, Volleyball und Tischtennis wurde weiter um jeden Punkt gekämpft. Wer es etwas ruhiger angehen wollte, saß gemeinsam auf den Terrassen der Mobilheime, erzählte, lachte und ließ den Tag Revue passieren.

Gerade diese gemeinsamen Stunden machten die Fahrt zu etwas Besonderem. Abseits von Klassenzimmer, Stundenplan und Schulgong entstanden viele schöne Momente – und ganz nebenbei wurde die Klassengemeinschaft gestärkt.

Freitag: Arrivederci, Italia!   

Und plötzlich war schon Freitag.

Mobilheime räumen, Koffer packen, noch einmal kontrollieren, ob wirklich nichts liegen geblieben ist – und dann hieß es: Arrivederci, Gardasee!

Vor uns lag noch einmal eine lange Busfahrt Richtung Heimat. Nach vier ereignisreichen Tagen kamen wir schließlich gegen 19 Uhr wieder in Vohenstrauß an – müde, aber mit vielen Geschichten, Erlebnissen und Erinnerungen im Gepäck.

Hinter uns lagen fünf Tage voller Gemeinschaft, Kultur, Bewegung, Pizza, Gelato, Achterbahnen und italienischem Lebensgefühl. Grazie, Italia – è stato bellissimo!    

Peter Rackl