Zum Abschluss des Themas Buddhismus beschrifteten die achten Klassen in evangelischer Religionslehre handgenähte Fähnchen mit ihrem Wünschen und Segensworten. Zum gelebten Buddhismus, vor allem in Tibet, gehören die Gebetsfähnchen – jeder Farbe steht für ein bestimmtes Element: Blau für den Himmel, Weiß für die Wolken, Rot für das Feuer, Grün für das Wasser und Gelb für die Erde. In Tibet sollen sie zum Glück, Frieden und Weisheit jedes Lebewesens beitragen. Traditionell werden sie entweder horziontal oder vertikal im Freien aufgehängt und Wind und Wetter ausgesetzt. Durch die Verwitterung werden die Wünsche und Gebete, die auf den Fähnchen stehen, frei.
Zuvor lasen die achten Klassen gemeinsam das Buch „Von Herz zu Herz“ des Dalai Lama und seine Botschaft zur Erhaltung der Erde. Die evangelischen Schüler der zehnten Klassen schlossen sich dem Projekt an. Habt Ihr entdeckt, wo die Gebetsfähnchen bei uns auf dem Schulgelände hängen?
Pfarrerin Andrea Ertl